Linksextremismus

Linksextremistische Parteien und Gruppierungen haben sich zum Ziel gesetzt, die freiheitliche demokratische Grundordnung revolutionär zu überwinden und über eine sozialistische bzw. kommunistische oder eine anarchistische Gesellschaftsform eine herrschaftsfreie Ordnung herbeizuführen.
Linksextremisten streben die Überwindung der durch das Grundgesetz vorgegebenen Staats- und Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland an. Sie verfolgen stattdessen Utopien einer klassenlosen Ordnung bzw. eines herrschaftsfreien Zusammenlebens.
Im fundamentalen Unterschied zum Rechtsextremismus gehen linksextremistische Ideologien vom Prinzip menschlicher Gleichheit aus. Während für Rechte der Begriff der völkischen Gemeinschaft die wichtigste Bezugsgröße darstellt, verstehen sich die meisten Linken als Internationalisten und sehen in der Arbeiterklasse das historische revolutionäre Subjekt. Allerdings stellen auch Marxisten zunehmend in Frage, ob das Proletariat der ihm zugedachten Rolle als Träger einer Revolution überhaupt noch gerecht werden kann. Grundlage der politischen Arbeit eines jeden Linksextremisten ist seine antifaschistische, antirassistische und antiimperialistische Grundhaltung, wobei das bürgerlich-kapitalistische System für die Ursachen verantwortlich gemacht wird.











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