Verfassungsschutz

Newsletter Wirtschaftsspionage vom 4.12.2007

Wirtschaftsspionage | 04.12.2007

Sehr geehrte Interessentinnen und Interessenten,

wir wünschen Ihnen einen guten Start in ein erfolgreiches Jahr 2008 und hoffen, Sie haben schöne Feiertage.

Mit unserem Newsletter möchten wir Ihnen wieder Informationen rund um das Thema Wirtschaftsspionage zur Verfügung stellen. Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen bei Presseartikeln und Websites zum Teil nur die Fundstellen mit den entsprechenden Links anbieten.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Referat Spionageabwehr

Innenministerium NRW – Verfassungsschutz

Kriminalität Betrug, Bestechung, Spionage verursachen Milliardenschäden – Täter in Nadelstreifen

Wirtschaftsdelikte steigen an. BKA-Chef warnt vor Internet-Attacken. Firmen im Ausland zu sorglos. Von Nikos Späth Hamburg. Der Täter sieht meist harmlos aus: Zwischen 30 und 50 Jahre alt, meist gebildet, korrektes Auftreten mit Anzug und Krawatte, oft ein Topmanager oder zumindest eine mittlere Führungskraft. Der Feind im eigenen Büro hat mit schmuddeliger Rotlichtkriminalität nichts zu tun. Und doch ist der Schaden, den er mit Anlagebetrug, Bilanzfälschung oder Spionage verursacht, überproportional hoch: "Nur 1,5 Prozent aller erfassten Straftaten sind Wirtschaftsdelikte, aber sie machen 53 Prozent des Gesamtschadens aus", sagte der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Jörg Ziercke, vor der Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns zu Hamburg (VEEK) in der Handelskammer.

www.abendblatt.de/daten/2007/10/27/809498.html

Feind in der Firma – Wirtschaftsspionage nimmt zu

Immer mehr deutsche Unternehmen werden Opfer von Wirtschaftsspionage. Die Angriffe auf Technologie- und Produktionsgeheimnisse Made in Germany verursachen jährlich Schäden von rund 20 Mrd. Euro. Nun fordert der Verfassungsschutz mehr staatlichen Einsatz zur Spionageabwehr.

HAMBURG. Mehr staatlichen und wirtschaftlichen Schutz für deutsche Unternehmen gegen ausländische Wirtschaftsspione fordert der Vizepräsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans Elmar Remberg. Er beobachtet einen Anstieg der Attacken auf deutsche Unternehmen. „Bei uns melden sich immer mehr Unternehmen, die Beratung suchen oder Opfer von Spionage geworden sind“, sagt Remberg.

www.handelsblatt.com/News/Unternehmen/Industrie/_pv/_p/200038/_t/ft/_b/1342489/default.aspx/wirtschaftsspionage-nimmt-zu.html

IT-Security – Unternehmen öffnen Wirtschaftsspionen Tür und Tor

Immer mehr Unternehmen tauschen Informationen über das Internet aus, um ihre Geschäfte schnell abwickeln zu können. Damit wächst das Risiko, Opfer von IT-Angriffen zu werden. Trotz dieser Gefahr verzichten fast 30 Prozent der deutschen Unternehmen darauf, vertrauliche Daten zu schützen. Dies ist das Ergebnis der Studie „IT-Security 2007“ der Fachzeitschrift InformationWeek, die zusammen mit Steria Mummert Consulting ausgewertet wurde. Im Rahmen der Untersuchung wurden 533 IT-Manager und IT-Sicherheitsverantwortliche in deutschen Unternehmen befragt.

www.visavis.de/netzwelt/modules.php

Von Ahnungslosigkeit bis "Wird-gutgehen"

Deutsche Unternehmen vernachlässigen IT-Sicherheit. Von Alfred Krüger. Trotz wachsender Gefahren wird IT-Sicherheit in deutschen Unternehmen noch immer klein geschrieben. Die Sicherheitsbudgets sind oft zu niedrig angesetzt. Chefs, die nicht in Sicherheit investieren, machen sich strafbar und zahlen bei Krediten drauf. Cyber-Alarm bei Monster.com: Im August dieses Jahres stand das US-Jobportal im Visier von kriminellen Hackern. 1,6 Millionen Datensätze gelangten in cyberkriminelle Hände und wurden anschließend im osteuropäischen Dunkelweb meistbietend versteigert.

www.heute.de/ZDFheute/inhalt/20/0,3672,7121844,00.html

STUDIE: Chefs unterschätzen IT-Sicherheit

Die Sicherheit der IT spielt in den Chefetagen hiesiger Unternehmen eine eher untergeordnete Rolle. Damit gefährden die Manager nicht nur die eigene Firma, sondern auch sich selbst. Hamburg – Nur ein Drittel aller deutschen Unternehmen hat ein Risikomanagement für IT-Sicherheit eingerichtet. Das ist das Ergebnis der Studie "IT-Security 2007", die von der Fachzeitschrift "InformationWeek" gemeinsam mit der Unternehmensberatung Steria Mummert Consulting erstellt wurde. Dieses Resultat ist umso bemerkenswerter, als dass deutsche Gesetze wie das Bundesdatenschutzgesetz, das KonTraG (Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich), das Aktiengesetz oder das HGB (Handelsgesetzbuch) die Einführung eines IT-Sicherheitskonzepts vorschreiben.

www.manager-magazin.de/it/cio-spezial/0,2828,515499,00.html

Die Projektgruppe "Abwehr von Wirtschaftsspionage" ist am 10. Dezember 2007 auf der Informationsveranstaltung "Wirtschaftsspionage in mittelständischen Unternehmen – Gefahren erkennen und abwehren – " in Mülheim an der Ruhr präsent und wird im Rahmen eines Vortrages Gefahren für mittelständische Unternehmen durch Wirtschaftsspionage darstellen. Die ZENIT GmbH als Veranstalter bietet danach eine Live-Vorführung von Hacking-Methoden des Instituts für Internet-Sicherheit an der Fachhochschule Gelsenkirchen an. Die nordrhein-westfälische Landesinitiative "secure-it" rundet das Programm ab mit dem Thema "Kostenfreie Vor-Ort-Beratung: Basisprüfung IT-Sicherheit – Mehr Sicherheit für den Mittelstand in NRW".

Veranstaltungsort und Anmeldung an:

ZENIT GmbH

Euro Info Centre

Bismarckstraße 28

D-45470 Mühlheim an der Ruhr

Germany

Fon: ++49 208 30004 21

Fax: ++49 208 30004 29

mk(at)zenit.de

Homepage: www.zenit.de

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