Woche des Respekts

Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist die Grundlage für unser Zusammenleben. Zusammenhalt ist das, was uns stark macht und uns in Vielfalt eint. Eine Gesellschaft kann aber nur zusammenhalten, wenn sie anständig und respektvoll miteinander umgeht.

 

Respekt scheint allerdings keine Selbstverständlichkeit mehr zu sein. Denn das Gegenteil von Respekt – Respektlosigkeit – zeigt sich in der jüngeren Vergangenheit immer öfter und droht zu einer Gefahr für den Zusammenhalt und für die Vielfalt unserer Gesellschaft zu werden. Ein Beispiel dafür sind Übergriffe auf Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte, die in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen haben. Allein im Jahr 2015 wurden 7.840 Einsatzkräfte Opfer von Gewalt. Das sind fast 10 Prozent mehr als noch im Jahr 2013.

 

Aber nicht nur die Gewalt in Taten, auch die Gewalt in Worten nimmt weiter zu. Sie zeigt sich in einer von Hass und Hetze geprägten Sprache im Internet. In Mobbing an Schulen und am Arbeitsplatz, und vielfach auch schon im alltäglichen Umgang miteinander. Das zeigen auch wissenschaftliche Untersuchungen: Immer mehr Menschen haben das Gefühl, dass der Respekt in unserer Gesellschaft abgenommen hat. Mehr als zwei Drittel der Menschen sind der Meinung, dass der Respekt in der Öffentlichkeit und an Schulen abgenommen hat.

 

Deshalb will die Landesregierung ein klares Zeichen setzen gegen Hass und Gewalt, für ein friedliches Zusammenleben und mehr Wertschätzung im Umgang miteinander. Um die gegenseitige Achtung und den respektvollen Umgang miteinander zu fördern, veranstaltet die nordrhein-westfälische Landesregierung vom 14. bis 18. November die „Woche des Respekts“. In diesem Rahmen wird Minister Jäger verschiedene Termine wahrnehmen, über die hier berichtet wird:

 

 

Gespräch mit Ordnungsamt und Polizei in Duisburg Marxloh

Am 14. November hat Minister Jäger im Rahmen der Woche des Respekts die Polizei und das Ordnungsamt in Duisburg Marxloh besucht. Mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat er sich vor Ort darüber ausgetauscht, welche Erfahrungen sie in ihrem Berufsalltag mit mangelndem Respekt haben.

Fotos vom Besuch des Ministers bei Polizei und Ordnungsamt in Marxloh

Ein Tag im Zeichen der "Woche des Respekts"

Am 17. November hat Minister Jäger einen Tag im Zeichen der "Woche des Respekts" absolviert. In Dortmund hat er mit Mitarbeitern von Feuerwehr und Rettungsdiensten über das Thema Respekt diskutiert. Im Anschluss ging es zur Polizeiwache in der Dortmunder Nordstadt. Zudem nahm er an einem Deeskalationstraining in einer Dortmunder Grundschule teil. Am Abend verlieh Minister Jäger den Landespreis Zivilcourage in Hagen. Mit dem Preis werden Menschen ausgezeichnet, die durch ihr Handeln Zivilcourage bewiesen haben.

Im Gespräch mit Mitarbeitern von Feuerwehr und Rettungsdiensten

In Dortmund hat Minister Jäger mit Mitarbeitern von Feuerwehr und Rettungsdienst über "Respekt" diskutiert.

Zu Besuch in der Polizeiwache Dortmund Nordstadt

Minister Jäger hat am 17. November die Polizeiwache Dortmund Nordstadt besucht.

Deeskaltionstraining in einer Grundschule

Bei einem Deeskalationstraining für Grundschüler.

Landespreis für Zivilcourage

Am 17. November hat Minister Jäger den Landespreis für Zivilcourage verliehen.