Unterstützung für Kinderfeuerwehren in NRW

Drei Kinder bei der Kinderfeuerwehr
Bild: VdF NRW

Fünf Transportfahrzeuge und Fördergelder – das Ministerium des Innern unterstützt die Kinderfeuerwehren in Nordrhein-Westfalen. Die Strategie: möglichst früh mit der Nachwuchsgewinnung ansetzen.


Vorfahrt für die Retter von morgen: Die Kinderfeuerwehren in Beverungen, Bornheim, Dinslaken, Siegen und Ostbevern bekommen ein neues Transportfahrzeug im Rahmen der Förderkampagne des Innenministeriums. Innenminister Herbert Reul hat den Bürgermeistern der Kommunen gratuliert und wird die Fahrzeuge Ende des Jahres persönlich übergeben.


„Ich freue mich sehr, dass wir durch die Fahrzeuge und weitere Fördergelder die Kinderfeuerwehren unterstützen und so in die Zukunft unserer Retterinnen und Retter investieren können.“, erklärte Reul. „Gerade für viele Kinder ist die Arbeit der Feuerwehr ein Traumberuf, deshalb sollte man genau hier mit der Nachwuchsgewinnung ansetzen.“


Viele Kommunen, die beim Wettbewerbsaufruf nicht zum Zuge gekommen sind, haben grundsätzlich die Möglichkeit, Zuwendungen in Höhe von 80 Prozent für den Kauf eines Feuerwehrtransporters zu erhalten. Die ersten erhalten in den nächsten Tagen ihren Zuwendungsbescheid. 24 Kinderfeuerwehren können sich bald über einen Transporter vor Ort freuen. Weitere Anträge auf Förderungen werden derzeit noch geprüft.


Rund 60 Kinderfeuerwehren gibt es bereits in Nordrhein-Westfalen. Anders als bei den Jugendfeuerwehren wird hier schon Kindern ab 6 Jahren die Arbeit der Feuerwehr spielerisch nahe gebracht. Die Aktivitäten, die sich das pädagogisch geschulte Betreuungspersonal ausdenkt, sind vielfältig: Sie lesen gemeinsam kindgerechte Bücher beispielsweise zu den Themen Brandschutz- und Verkehrserziehung, üben mit dem Feuerwehr(garten)schlauch zu spritzen, lernen spielerisch Maßnahmen zur „Ersten Hilfe“ kennen oder unternehmen Erlebnistouren wie Ausflüge, Wanderungen oder Informationsbesuche (z.B. bei anderen Feuerwehren, der örtlichen Polizei, der Leitstelle, etc.).