NRW-Polizei least VW-Passat für den Streifendienst - Neue Funkstreifenwagen mit Frontkamera ausgerüstet - Behrens: modernste Videotechnik macht Polizeikontrollen sicherer

Pressemitteilungen | 01.08.2003

Innenministerium NRW

Düsseldorf, 01.08.03

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen wird im Streifendienst weiter den VW-Passat einsetzen. Nach einer zweiten Ausschreibung für rund 960 Leasing-Fahrzeuge wurde jetzt der Zuschlag erteilt. Erstmalig ist in den neuen Funkstreifenwagen hochmoderne Videotechnik eingebaut. Eine Frontkamera zeichnet bei Kontrollen Fahrzeuge und Personen auf. Sie dokumentiert mögliche Angriffe auf Polizeibeamte und schreckt so potenzielle Gewalttäter ab. „Die Ausstattung der neuen Streifenwagen mit Kameras schafft zusätzliche Sicherheit für die Polizistinnen und Polizisten im täglichen Dienst“, teilte NRW-Innenminister Dr. Fritz Behrens heute in Düsseldorf mit. Die Landesregierung stellt 2004 für das Leasing von Polizeiautos knapp neun Millionen Euro bereit.

Die neuen Polizei-VW werden ab November dieses Jahres an die Polizeibehörden ausgeliefert. So wird auch die zweite Hälfte der Streifenwagen in den Polizeiinspektionen und Polizeiwachen kurzfristig erneuert. Das Durchschnittsalter dieser Fahrzeuge verringert sich durch das Leasingverfahren von durchschnittlich sechs auf höchstens zwei Jahre. „So werden wir die Streifenwagen der nordrhein-westfälischen Polizei gründlich modernisieren“, erklärte der Minister.

An der Ausschreibung haben sich fünf deutsche Automobilhersteller beteiligt. „Alle Firmen haben qualitativ hochwertige Modelle angeboten. Ausschlaggebend war aber das wirtschaftlichste Angebot", betonte Behrens. „Darüber darf sich die Landesregierung nicht hinwegsetzen. Wir müssen mit dem Geld der Steuerzahler sparsam umgehen.“

Die neuen Streifenwagen sind serienmäßig mit Automatik, Klimaanlage, ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) und Bremsassistent ausgestattet. Starke Dieselmotoren mit 130 PS sorgen für Schnelligkeit und Sparsamkeit. Das leistungsfähige

Dieselaggregat senkt die Spritkosten bei den rund 2 000 eingesetzten Leasing-Fahrzeugen um rund drei Millionen Euro im Jahr. Bei der Suche nach weiteren

Kostenvorteilen hat sich das Land für die silberne Lackierung mit grünen Aufklebern entschieden. „Ein Auto in silbermetallic ist später im Handel besser zu verkaufen“, erklärte Behrens. „Dadurch kann der Hersteller einen besseren Rücknahmepreis für die Dienstfahrzeuge garantieren. Und ganz nebenbei sehen sie auch sehr gut aus.“

 

Möchten Sie keine weiteren Pressemitteilungen des Innenministeriums erhalten, dann melden Sie sich mit Ihren Zugangsdaten unter www.im.nrw.de/hom/15.htm ab oder senden Sie eine E-Mail an abo@im.nrw.de.

 

zurück