Bund erhöht Unterstützung für NRW-Bereitschaftspolizei - Schily und Behrens: Hoher Einsatzwert für Innere Sicherheit in Deutschland

Pressemitteilungen | 26.05.2004

Innenministerium NRW

Essen/Berlin, 26.05.04

Ein neues Abkommen zwischen dem Bund und Nordrhein-Westfalen verbessert weiter die Ausrüstung der NRW-Bereitschaftspolizei: Einsatzanzüge, Fahrzeuge und Schutzhelme für alle rund 2 400 Bereitschaftspolizistinnen und -polizisten in NRW werden ab sofort durch den Bund bezahlt. Dies haben Bundesinnenminister Otto Schily und NRW-Innenminister Dr. Fritz Behrens heute (26.05.) mit ihren Unterschriften besiegelt.

„Die nordrhein-westfälische Bereitschaftspolizei genießt bundesweit hohes Ansehen und wird am häufigsten zur Unterstützung anderer Bundesländer eingesetzt. Dieses besondere Engagement erfordert eine angemessene finanzielle Unterstützung durch den Bund“, erklärte Schily in Berlin. „Die Einsatzfähigkeit der Bereitschaftspolizei ist für die Innere Sicherheit in Deutschland unentbehrlich. Deshalb müssen diese Polizistinnen und Polizisten gut ausgerüstet in ihre schwierigen Einsätze gehen. Dafür habe ich mich immer persönlich eingesetzt“, betonte Behrens in Essen in Anwesenheit von Lutz Diwell, Staatssekretär im Bundesinnenministerium, der kurzfristig Minister Schily vertrat.

Mit weit über 400 000 Personalstunden leistete die NRW-Bereitschaftspolizei 2003 laut Schily fast ein Drittel aller Stunden bei länderübergreifenden Polizeieinsätzen. „Ob Castortransport nach Gorleben, Großdemonstrationen in Berlin, Wehrmachts-ausstellung in Bayern: Unsere Polizisten helfen dort, wo sie gebraucht werden“, unterstrich Behrens. Mit der Fußball-WM 2006 kommen neue Herausforderungen auf die Bereitschaftspolizei zu.

In Nordrhein-Westfalen unterstützt die Bereitschaftspolizei die örtlichen Polizeibehör-den wirksam bei der Bekämpfung der Straßenkriminalität und bei Kontrollen im Stra-ßenverkehr. „Trotz hoher Belastungen für sich und ihre Angehörigen sind unsere Be-reitschaftspolizistinnen und -polizisten hochmotiviert und bringen starke Leistungen“, sagte Behrens.

Das bisherige Verwaltungsabkommen von 1996 zwischen Nordrhein-Westfalen und dem Bund wurde jetzt erweitert: Statt für zwölf NRW-Polizeihundertschaften be-schafft der Bund auf seine Kosten nun die Grundausstattung für alle 18. Diese Ein-heiten sind landesweit in 14 Polizeipräsidien stationiert: Davon verfügt Köln über drei Bereitschaftspolizeihundertschaften, Bochum und Wuppertal über jeweils zwei. Dazu kommen noch die drei Technischen Einsatzeinheiten, die mit speziellen Polizeifahrzeugen und taktischen Geräten ausgestattet sind. Die übrigen Hundertschaften sind in Aachen, Bielefeld, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Mönchenglad-bach, Gelsenkirchen, Münster und Recklinghausen stationiert.

 

zurück