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Schalldämpfer für Jagdgewehre ab sofort in NRW erlaubt - Innenminister Reul und Umweltministerin Schulze-Föcking: Gehör der Jäger und ihrer Hunde schützen

Pressemitteilungen, Polizei | 07.11.2017

Jägerinnen und Jäger in Nordrhein-Westfalen können ab sofort Schall-dämpfer für ihre Jagdgewehre verwenden. Das Innenministerium hat das in einem Erlass an die Waffenbehörden geregelt. „Diese Entscheidung war längst überfällig. Es geht darum, den Mündungsknall zu reduzieren, um das Gehör der Jägerinnen und Jäger sowie das ihrer Hunde effektiv zu schützen“, erklärte Innenminister Herbert Reul.

Die nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking begrüßte die Entscheidung. „Unterm Strich bleibt ein großes Plus für die Gesundheit der Jägerinnen und Jäger - ohne Einbußen bei der Sicherheit“, sagte die Ministerin.

Bedenken, die Freigabe von Schalldämpfern könnte die Sicherheit der Menschen beeinträchtigen, teilen beide Minister nicht. „Die Erfahrungen aus anderen Bundesländern und Staaten zeigen, dass diese Bedenken grundlos sind. Völlig lautloses Schießen wie in Filmen ist auch mit Schalldämpfer nicht möglich, der Schuss ist auch weiterhin deutlich zu hören.“ sagte Minister Reul.

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