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Säkularisierung

Der Begriff Säkularisierung leitet sich her vom lateinischen "saeculum", Zeitalter, Jahrhundert. Im Kirchenlatein versteht man darunter "die zeitliche Welt" und damit das Irdische im Gegensatz zum Ewigen. Säkularisierung wurde daher verwendet, um den Übergang einer Sache oder Immobilien aus dem Eigentum der Kirche in das Eigentum eines weltlichen Staates zu bezeichnen. Seit der Wende zum 19. Jahrhundert fächerten sich die Bedeutungen weiter auf. Säkularisierung wird auch als institutioneller und mentaler Prozess der Trennung von Kirche und Staat verstanden.