Verfassungsschutz

Projekt Schulhof

Mit der massenhaften Verteilung einer Rechtsrock-CD wollten Neonazi-Kreise ihre Ideologie an Schülerinnen und Schüler in Deutschland herantragen. Dies war nicht die erste gezielte Aktivität an Schulen in Deutschland - es war aber erstmalig, dass es in dieser Form geschah und systematisch auf die Attraktivität von Musik gesetzt wurde.

Diese spezielle Ausgabe einer CD für Schülerinnen und Schüler (die NPD ist mit ihren Schulhof CDs auf den Zug augesprungen) ist nicht in größerem Umfang verteilt worden. Die Inhalte standen aber längere Zeit im Internet zum Download zur Verfügung.

Gefährlich daran war und ist vor allem, dass die Jugendlichen damit an diese Musik herangeführt werden. So kann die Musik mit ihren aufhetzenden, häufig rassistischen und gewaltverherrlichenden Texten für anfällige Jugendliche zur "Einstiegsdroge" in die rechte Szene werden.

In der Einleitung der CD wird zu getragenen Klängen die Stoßrichtung des "Projekts Schulhof" dargelegt. Der Verfassungsschutz NRW analysiert diesen Text in dem Aufsatz "Das Intro: Agitationstechniken und politische Botschaften". Der Beitrag ist auch zur Information von Lehrerinnen und Lehrern vorgesehen, die das "Projekt Schulhof" im Unterricht behandeln möchten.

Interview mit der "Jüdischen Allgemeinen"

Musik - Mode - Markenzeichen

5. Neuauflage September 2008. Die Broschüre gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen von Eltern und Lehrern über Kleidungsstile und Musikrichtungen, Symbole oder Strafbarkeit.

Diese Publikation liegt nur als Download vor:

Mit der Bedeutung von Musik in rechtsextremistischen Szenen hat sich der Verfassungsschutz NRW in mehreren Veröffentlichungen befasst, die wir für Sie an dieser Stelle nochmals zusammengestellt haben.

Stichwort: Musik im Rechtsextremismus

Das Internet ist mittlerweile ein beliebter Tauschplatz für Rechtsrock geworden; vor allem die einfache Handhabung des Mediums unterstützt diesen Prozess.

Stichwort: Internet und Rechtsextremismus

Die Rolle nordrhein-westfälischer Bands, Vertriebe und Verlage beleuchtet die Broschüre "Skinheads und Rechtsextremismus", die der Verfassungsschutz NRW im April 2001 in vierter Auflage veröffentlicht hat.

  • Gedruckte Version vergriffen

Zum Thema

Neben 20 Musikstücken hat die CD Propagandamaterial der NPD und eine Liste mit Internetlinks zu rechtsextremistischen Organisationen enthalten.