Verfassungsschutz

Tagungsdokumentation "Demokratieschutz in einer offenen Gesellschaft"

In Teil 1 des von Thomas Grumke (Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen) und Armin-Pfahl-Traughber (Fachhochschule des Bundes, Brühl) Mitte 2010 herausgegebenen Bandes wird der offene Demokratieschutz des Verfassungsschutzes in einer offenen Gesellschaft in den Blick genommen. Aus ganz unterschiedlicher – nämlich aus politikwissenschaftlicher, juristischer, journalistischer und verfassungsschützerischer Sicht – erfolgen Annäherungen an Funktion, Grundlagen, Praxis und Wirkung der Öffentlichkeitsarbeit der Verfassungsschutzämter im 21. Jahrhundert.

In Teil 2 des Bandes findet sich eine Reihe von Praxis- und Fallbeispielen aus der Extremismusprävention des Bundesamts und der Landesämter für Verfassungsschutz. Hier wird deutlich: Die Verfassungsschutzbehörden haben die Herausforderung, die Bevölkerung über die Facetten des politischen Extremismus zu informieren und damit Verfassungsschutz durch Aufklärung zu betreiben, angenommen. Ihr präventives Engagement bedarf allerdings der Zusammenarbeit mit Partnern: Verfassungsschutzbehörden können die professionelle präventive Arbeit anderer nicht ersetzen, aber sinnvoll ergänzen und unterstützen. Dem hohen Anspruch der Extremismusprävention gerecht zu werden, heißt stets auch, sie als gemeinschaftlichen Auftrag der demokratischen Kräfte zu verstehen.

Thomas Grumke/Pfahl-Traughber, Armin (Hrsg.): Offener Demokratieschutz in einer offenen Gesellschaft. Öffentlichkeitsarbeit und Prävention als Instrumente des Verfassungsschutzes, Opladen (Verlag Barbara Budrich), 2010.

Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis des Bandes

 

Drei der Aufsätze aus dem Sammelband können wir Ihnen hier zum Download zur Verfügung stellen: