Verfassungsschutz

Innenminister Behrens: Verstärkte Polizeikontrollen vor Weihnachten - erste Ergebnisse

Wirtschaftsspionage | 06.12.2004

Innenministerium NRW

Düsseldorf, 06.12.2004

Das Innenministerium teilt mit:

Die nordrhein-westfälische Polizei verstärkt vor Weihnachten wieder ihre Alkoholkontrollen. Dies kündigte Innenminister Dr. Fritz Behrens heute (06.12.) in Düsseldorf an. „Wer sich nach einer Weihnachtsfeier oder nach glühweinseligen Besuchen von Weihnachtsmärkten alkoholisiert ans Steuer setzt, gefährdet sich und andere“, warnte Behrens. „Uneinsichtige werden von der Polizei aus dem Verkehr gezogen.“ Der Innenminister rief dazu auf, nach Weihnachtsfeiern und Weihnachtsmarktbesuchen mit öffentlichen Verkehrsmitteln den Heimweg anzutreten.

Bereits am ersten Dezemberwochenende 2004

(03.-04.12.) gab es in Nordrhein-Westfalen landesweite Alkoholkontrollen. Dabei hat die Polizei

20 382 Fahrzeugführer überprüft. 91 Autofahrer mussten zur Blutprobe (Alkohol: 77, Drogen: 14), 125 mussten sie sich dem Atemalkoholmessverfahren unterziehen. Sogenannte Drogenvortests („drugwipe“) wurden 70 Mal durchgeführt. Gegen 103 Fahrzeugführer wurden Strafanzeigen erstattet, 198 Mal waren Bußgeldbescheide fällig. 50 Autofahrer mussten ihren Führerschein abgeben.

Wer sich unter Alkoholeinfluss ans Steuer setzt, muss mit spürbaren Konsequenzen rechnen. Behrens: „Unbelehrbare erwartet ein Bußgeld von mindestens 250 Euro, ein Fahrverbot und vier Punkte im Flensburger Verkehrszentralregister.“ In schweren Fällen droht der Verlust des Führerscheins, eine hohe Geldstrafe oder sogar eine Freiheitsstrafe. Bereits ab 0,3 Promille kann bei einem Unfall eine Straftat vorliegen. Nicht zu vergessen sind auch der mögliche Verlust des eigenen Versicherungsschutzes und der Regress durch die Versicherung bei Unfällen unter Alkoholeinfluss, so Behrens.

 

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