Einbürgerung

1. Voraussetzungen

Im Regelfall sind an eine Einbürgerung folgende Voraussetzungen geknüpft:

Unionsbürger oder ausreichender Aufenthaltstitel
mindestens acht Jahre Inlandsaufenthalt
Sicherung des Lebensunterhalts
ausreichende Deutschkenntnisse
Aufgabe der bisherigen Staatsangehörigkeit
keine erheblichen Vorstrafen
Bekenntnis zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung unseres Grundgesetzes und keine Anhaltspunkte für eine extremistische oder terroristische Betätigung

seit 01.09.2008:
Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland.

Für besondere Fallkonstellationen gibt es besondere Einbürgerungsgrundlagen mit zum Teil abweichenden Voraussetzungen; Beispiele hierfür sind Familienangehörige, die zusammen eingebürgert werden sollen, Staatenlose oder heimatlose Ausländerinnen und Ausländer.

2. Einbürgerungsverfahren und Gebühren

Das Einbürgerungsverfahren beginnt mit einer Beratung bei der Stadt- oder Gemeindeverwaltung am Wohnort. Dort erhält man auch das Antragsformular für die Einbürgerung. Dem Antrag sind verschiedene Unterlagen beizufügen.

Der Einbürgerungsantrag wird von der Stadtverwaltung am Wohnort an die zuständige Einbürgerungsbehörde weitergeleitet und dort abschließend bearbeitet.

Für die Einbürgerung ist grundsätzlich eine Gebühr von 255,00 EUR pro Person zu zahlen. Für minderjährige Kinder ohne eigenes Einkommen, die zusammen mit ihren Eltern oder einem Elternteil eingebürgert werden, beträgt die Gebühr 51,00 EUR.

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