Corporate Health Award: MIK setzt sich vorbildlich für Gesundheit der Beschäftigten ein

Kurs des BGM im MIK
Bild: Ministerium für Inneres und Kommunales NRW

Yogakurse, Massagen, ein bisschen Gymnastik in der Mittagspause, das gibt es in vielen Unternehmen. Doch Betriebliches Gesundheitsmanagement ist mehr! Das Ministerium für Inneres und Kommunales hat 2016 erfolgreich den Corporate Health Audit bestanden.

 

Jeden Dienstag um 16.30 Uhr legt Marc Peters sein Handy beiseite, zieht seine Sportsachen an und geht zum Yoga Kurs. „Das ist der perfekte Ausgleich“, sagt der Redenschreiber von Innenminister Jäger. „In dieser Stunde kann ich komplett abschalten.“
Hinter dem Kurs, von dem Marc Peters so begeistert erzählt, steckt ein komplexes System mit dem sperrigen Titel ‘Betriebliches Gesundheitsmanagement‘. Und genau damit erfüllt das Ministerium für Inneres und Kommunales die Voraussetzungen für einen der renommiertesten Preise in diesem Bereich, den ‘Corporate Health Award‘.

„Wir haben von Anfang an auf Nachhaltigkeit gesetzt“

„Der Preis geht weit über die Grenzen von Sportangeboten hinaus“, sagt Sabine Severing, die u.a. im Innenministerium für das BGM verantwortlich ist. Aus diesem Grund hat sie sich mit dem MIK um den Preis beworben. „Wir haben von Anfang an auf Nachhaltigkeit gesetzt“, erklärt Severing. Die Strategie ist aufgegangen.

So waren es nicht in erster Linie die Kursangebote des Innenministeriums, die die Fachjury in ihrer Bewertung lobend hervorgehoben hat, sondern vor allem die „vorausschauende nachhaltige Personalstrategie“, mit der das Ministerium „sich in vorbildlicher Weise für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der eigenen Mitarbeiter engagiert.“ Aufgaben und Zusammenspiel der verschiedenen Akteure im BGM sind schriftlich fixiert, die Beschäftigten werden nicht nur regelmäßig multimedial über die Angebote des BGM informiert, sondern durch standardisierte Feedbackbögen auch selbst in dessen Weiterentwicklung eingebunden.

Innenministerium punktet mit ausgewogener ‘Work Life Balance‘

Als besondere Stärke hervorgehoben wurde auch das ‘Controlling‘. „Neben der Messung von Fehlzeiten und Arbeitsunfällen wird auch die Zufriedenheit mit den Angeboten erfasst.“ Außerdem trägt nicht zuletzt eine gute Work-Life-Balance zur Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei. Hier konnte das Ministerium für Inneres und Kommunales mit einem flexiblen Arbeitszeitmodell, Teilzeitarbeit, Home-Office-Angeboten, Sabbatjahren und der Freistellung für die Pflege von Angehörigen punkten.
Natürlich hat die Jury aber auch die konkreten Präventionsprogramme unter die Lupe genommen. Vor allem die persönliche Ergonomie-Beratung am eigenen Schreibtisch und die Angebote zur Rückengesundheit stachen hervor.

Der Corporate Health Award: Was ist das eigentlich?

Der Corporate Health Award ist eine Initiative des Marktforschungsunternehmens EuPD Research Sustainable Management, des Handelsblatts und der ias-Gruppe, einem der führenden Beratungsunternehmen im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Auszeichnung wird seit 2009 jährlich vergeben und umfasst inzwischen 13 Branchenkategorien und mehrere Sonderpreiskategorien. Aktuell laufen die Bewerbungen für 2017. Auch in diesem Jahr ist das Ministerium für Inneres und Kommunales wieder dabei.

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