Über 15 Millionen Euro Schaden durch Taschendiebe in NRW - NRW-Polizei startet Aktionswoche - Innenminister Reul: Experten erklären, wie Menschen sich schützen können

Pressemitteilungen, Polizei | 10.07.2017

Über 15 Millionen Euro Schaden haben Taschendiebe im vergangenen Jahr in NRW verursacht. Das geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik 2016 hervor. "Zwar sind die Fallzahlen insgesamt leicht rückläufig. Aber der riesige wirtschaftliche Schaden zeigt, dass im Kampf gegen die Täter noch viel Arbeit vor uns liegt", sagte NRW-Innenminister Herbert Reul.

Bei der Aktionswoche "Augen auf und Tasche zu!" vom 10. bis zum 16. Juli klärt die NRW-Polizei landesweit über Taschendiebstahl auf. "Die Experten wissen, wie die Menschen sich am besten schützen können, um nicht zu Opfern von Taschendieben zu werden", erklärte Reul. Neben Aufmerksamkeit rät die NRW-Polizei dazu, Wertgegenstände gesichert und möglichst nah am Körper zu tragen.

Fast 80 Prozent der Tatverdächtigen sind nichtdeutsch. Besonders hoch ist der Anteil algerischer und marokkanischer Staatsangehöriger. "Viele davon sind in Banden organisierte Mehrfachtäter", erklärte der Minister. "Sie bedienen sich häufig Tricks, mit denen sie die Opfer ablenken. Viele merken erst, dass sie bestohlen wurden, wenn die Täter längst weg sind", so Reul.

Weil viele Taschendiebstähle in Supermärkten begangen werden, informiert die NRW-Polizei auch auf über 14.000 sogenannten "Cart-Boards" an Einkaufswagen in rund 440 Geschäften. Die wichtigsten Tipps zum Schutz gegen Taschendiebe und Hinweise für Opfer gibt es unter
polizei.nrw.

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