Schnelles Boot für Wasserschutzpolizei - Behrens: NRW-Polizei hat modernste Streifenflotte auf dem Rhein

Pressemitteilungen | 23.07.2003

Innenministerium NRW

Duisburg, 23.07.03

Die Erneuerung der Bootsflotte der nordrhein-westfälischen Wasserschutzpolizei ist abgeschlossen. Innenminister Dr. Fritz Behrens hat heute (23.07.) in Duisburg das letzte Schiff seiner Besatzung übergeben. „Die Streifenboote der ´2000er-Klasse` sind enorm schnell, sehr wendig und mit modernster Technik ausgestattet“, sagte der

Minister. Das neue Boot wird ab sofort von der Wasserschutzpolizei in Duisburg eingesetzt, um den Schiffsverkehr zu überwachen, Schiffsunfälle zu verhindern und Umweltverstöße auf dem Rhein zu verfolgen.

Die Landesregierung hat seit Beginn der 90er Jahre mehr als acht Millionen Euro investiert, um die Flotte der NRW-Wasserschutzpolizei zu modernisieren. Mit der nun in Dienst gestellten „WSP 8“ sind jetzt zwölf Streifenboote vom Typ 2000 auf dem Rhein im Einsatz. „Damit verfügt die Wasserschutzpolizei in Nordrhein-Westfalen bundesweit über die modernste Flotte von Rheinstreifenbooten. So kann sie mit den ständig steigenden Anforderungen des heutigen Binnenschiffsverkehrs wirkungsvoll Schritt halten“, erklärte Behrens.

Das neue blau-weiße Boot (genannt „WSP 8“) ist 17,75 Meter lang und 4,53 Meter breit. Zwei leistungsstarke Dieselmotoren mit je 370 Kilowatt machen das Schiff rund 45 km/h schnell. „Damit fährt den Polizisten auf dem Wasser so leicht keiner davon“, freute sich Behrens. Der funktionelle Fahrstand ist u.a. mit Tageslichtradar, Telefon und Polizeifunk ausgerüstet. Zudem sind die Boote mit PC ausgestattet und werden somit zu schwimmenden Büros: Vernehmungen von Zeugen sowie das Schreiben von Anzeigen und Protokollen sind an Bord möglich. Die Schiffskabinen sind schall-isoliert. „Dies senkt den Maschinenlärm für die Crew enorm“, lobte der Minister abschließend die Arbeit der Schiffsbauer.

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