NRW bei Abschiebungen und freiwilligen Ausreisen bundesweit vorn - Innenminister Jäger: NRW hat früh die notwendigen Entscheidungen getroffen, um Rückkehr zu fördern

Pressemitteilungen, Ausländerfragen | 04.05.2017

In den ersten drei Monaten des Jahres 2017 wurden 1.614 Personen aus NRW abgeschoben. Das sind 24 Prozent aller 6.704 Abschiebungen aus der Bundesrepublik. NRW liegt damit im Ländervergleich weiterhin deutlich vorn. „Das zeigt, wie konsequent abgelehnte Asylbewerber aus NRW abschoben werden“, sagte NRW Innenminister Ralf Jäger.

Zudem wurden im ersten Quartal 2017 in NRW 3.530 Anträge auf eine geförderte freiwillige Ausreise bewilligt. Damit entfallen 42 Prozent der bundesweit 8.468 Bewilligungen auf NRW. Auch hier liegt NRW im Ländervergleich auf dem ersten Platz. „Im Bereich der freiwilligen Ausreise werden wir die Zahl der Beratungsstellen dieses Jahr von aktuell 45 auf bis zu 65 ausbauen“, erklärte Jäger. „Denn die freiwillige Ausreise ist der menschlichste, schnellste und günstigste Weg der Rückkehr.“

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