Innenminister ehrt 42 Polizeisportlerinnen und Polizeisportler - Behrens: Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sind Vorbilder für unsere Jugend

Pressemitteilungen | 10.05.2004

Innenministerium NRW

Mülheim, 10.05.04

Innenminister Dr. Fritz Behrens hat heute 42 Polizeibeamtinnen und -beamte für ihre hervorragenden sportlichen Leistungen sowohl bei Welt-, Europa- und Deutschen Meisterschaften, als auch für ihre besonderen Verdienste rund um den Sport geehrt. „Sie übernehmen eine Vorbildfunktion für die Kinder und Jugendlichen in diesem Land. Denn neben dem Sport, den Sie seit vielen Jahren ausüben und in dem Sie hervorragende Leistungen erbringen, dienen Sie im täglichen Polizeidienst der Sicherheit in unserem Land“, erklärte Behrens bei der Ehrung in Mülheim. Insgesamt stellen die nordrhein-westfälischen Polizeisportler eine Weltmeisterin, jeweils eine Europameisterin und einen Europameister, einen Europacupsieger, eine zweifache Polizeieuropameisterin, sechs Deutsche Meisterinnen und Meister und 18 Deutsche Polizeimeisterinnen und Polizeimeister.

"Die Kombination aus täglichem Polizeidienst und das große Maß an Einsatz für Training und Wettkampf im Sport zeugen von einer ganz besonderen Lebenseinstellung", betonte der Minister. Um die besonderen Belastungen des Polizeidienstes zu bewältigen, sind Gesundheit und gute Kondition wesentliche Grundlagen. Behrens appellierte nicht nur an die Vorgesetzten, sondern auch an die Spitzensportler für eine starke Beteiligung möglichst vieler Polizistinnen und Polizisten am Dienstsport zu werben.

Der Innenminister lobte das soziale Engagement der Polizeibehörden und Polizeisportvereine. Sie bieten beispielsweise Kindern und Jugendlichen sportliche Aktivitäten an. „Gezielt werden Randgruppen und Minderheiten angesprochen, die zum Teil von der Gesellschaft ausgegrenzt werden. Mit Sport holen wir sie in die Gemeinschaft zurück“, hob der Innenminister hervor. Erfolgreich sind die von Polizeisportvereinen angebotenen Selbstbehauptungskurse für Frauen und Mädchen. „Das spezielle Training stärkt das Selbstwertgefühl und macht die Frauen und Mädchen stark gegen Gewalttäter“, so Behrens.

Aus den Reihen der Geehrten wurden folgende Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte vom Polizeisportbeirat Nordrhein-Westfalens zum „Sportler des Jahres“ gewählt:

·„Polizeisportlerin des Jahres 2003“ wurde Polizeikommissarin Yvonne Frank vom Polizeipräsidium Köln. Sie wurde Weltmeisterin im Hallenhockey in Leipzig.

·„Polizeisportler des Jahres 2003“ wurde Polizeikommissar Gregor Simon vom Polizeipräsidium Bonn. Er wurde Europameister im Zweier-Kanadier in Karlsbad (Tschechien), Deutscher Meister im Zweier-Kanadier und Deutscher meister im Zweier-Kanadier in der Mannschaftswertung.

·„Polizeimannschaft des Jahres 2003“ wurde das Triathlon-Team mit Kriminalhauptkommissar Eckhard Lech vom Landeskriminalamt Düsseldorf, Kriminalkommissar Götz Kreisel vom Landrat Neuss, Polizeikommissar Thomas Seelen von der Wasserschutzpolizei Emmerich, Polizeikommissar Joachim Sommershof vom Polizeipräsidium Bonn, Polizeikommissar Andreas Benstein vom Polizeipräsidium Münster und Polizeihauptmeister Mi-chael Schulze vom Polizeipräsidium Wuppertal. Bei den Deutschen Polizeimeisterschaften im Triathlon in Erbach errangen sie den ersten Platz.

·„Polizeisportverein des Jahres 2003“ ist der PSV Iserlohn 1969 e.V. Er ist ein traditionsreicher Verein, in dem sich derzeit 325 Mitglieder in 5 Abteilungen befinden. Der PSV Iserlohn hat in den letzten Jahren mehrfach Polizeimeisterschaften und weitere Veranstaltungen durchgeführt.

Die genaue Übersicht über die sportlichen Bestleistungen finden Sie im

Internet unter www.im.nrw.de.

 

 

 

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