Innenminister Behrens: Weiter Zweifel, ob Castor-Transport von Rossendorf nach Ahaus nötig ist

Pressemitteilungen | 19.03.2004

Innenministerium NRW

Düsseldorf, 19.03.2004

Das Innenministerium teilt mit:

„Nordrhein-Westfalen ist weiter der Auffassung, dass der Castor-Transport von Rossendorf nach Ahaus grundsätzlich unnötig ist. Die endgültige Entscheidung trifft aber das Bundesumweltministerium“, erklärte NRW-Innenminister Dr. Fritz Behrens heute (19.03.) in Düsseldorf. Die sächsische Landesregierung muss jetzt klären, ob sie den Atomtransport auf die Schiene verlegen kann. Dies wurde in einem Gespräch beim Bundesumweltministerium in Berlin vereinbart.

Behrens: „Die nordrhein-westfälische Polizei kann auch in der derzeit angespannten Sicherheitslage nach den Terroranschlägen von Madrid die Castor-Transporte sichern. Die Frage ist nur, ob der Aufwand tatsächlich gerechtfertigt ist, der jetzt betrieben werden muss oder ob nicht doch die Castoren in Sachsen bleiben können.“

Das Bundesumweltministerium setzt das Genehmigungsverfahren für eine Woche aus, um die Beteiligten die Transportfrage klären zu lassen. Die nordrhein-westfälische Landesregierung wird darüber beraten und das Ergebnis in der nächsten Woche dem Bundesumweltminister mitteilen, so der Innenminister abschließend.

 

 

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