Innenminister Behrens: NRW lehnt Angebot aus Sachsen zum Castor-Transport nach Ahaus ab

Pressemitteilungen | 12.05.2004

Innenministerium NRW

Düsseldorf, 12.05.2004

 

Das aktuelle Angebot von Sachsen, weitere Transporthalterungen für den Castor-Transport von Rossendorf nach Ahaus zu besorgen, reicht Nordrhein-Westfalen nicht aus. „Sie sind ein erster Schritt in die richtige Richtung. Aber das ist noch nicht die von der Landesregierung geforderte größtmögliche Bündelung des Transports. Mit einem einzigen Schienentransport bleibt der Aufwand am geringsten“, erklärte Innenminister Dr. Fritz Behrens heute in Düsseldorf den jüngsten Kabinettbeschluss der nordrhein-westfälischen Landesregierung.

„Wenn es jetzt möglich ist, kurzfristig für fünf weitere Transporthalterungen zu sorgen, dann müsste es Sachsen auch möglich sein, noch weitere zwölf zu beschaffen. Das ist zumutbar, denn dadurch werden immense Kosten gespart und unsinnige Polizeieinsätze überflüssig“, so Behrens. Sachsen hat noch vor kurzem auf 18 einzelnen Lkw-Touren bestanden. Die von Sachsen bisher bestrittenen technischen Alternativen gibt es nun aber doch. “Wenn die sächsische Landesregierung nun ebenfalls 18 einzelne Lkw-Touren für unvertretbar hält, dann sollte sie konsequent sein und einem einzigen Schienentransport zustimmen“, forderte der NRW-Innenminister.

NRW-Innenminister Behrens und der sächsische Umweltminister Flath haben heute in einem Telefonat vereinbart, sich in einem persönlichen Gespräch über Handlungsoptionen zu verständigen. Zur Vorbereitung sollen sich bereits in der nächsten Woche unter anderem die Experten der beiden Ministerien treffen.

 

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