Behrens: Butterfly-Messer und Wurfsterne bis kommenden Sonntag bei Polizei abgeben - Amnestie läuft ab

Pressemitteilungen | 27.08.2003

Innenministerium NRW

Düsseldorf, 27.08.03

Innenminister Dr. Fritz Behrens hat heute nachdrücklich an die Besitzer von Butterflymessern, Wurfsternen und anderen gefährlichen Gegenständen appelliert: „Geben Sie bis zum kommenden Sonntag (31.8.) ihre Waffen bei der Polizei ab. Ab Montag müssen Sie mit einer spürbaren Strafe rechnen.“ Besonders wandte er sich an die Jugendlichen: „Diese Messer sind kein cooles Spielzeug, sondern gefährliche Waffen.

Nach dem neuen, seit 1. April 2003 bundesweit geltenden Waffenrecht sind be-stimmte Messer und Wurfsterne generell verboten. Das bedeutet, dass schon deren Erwerb oder deren bloßer Besitz nicht erlaubt sind. Ab dem 1. September droht dafür eine Gefängnisstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe. Bis zum Ablauf des 31. August gilt eine Amnestieregelung, wenn man solche Waffen bei der Polizei abgibt oder unbrauchbar macht. „Bisher haben nicht genug Besitzer von solchen Waffen diese einmalige Chance genutzt“, meinte Behrens aufgrund einer Umfrage des Innenministeriums bei einzelnen Polizeibehörden.

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