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Weiterhin zu viele Polizisten bei Fußballspielen - NRW-Innenminister Jäger: Weniger Verletzte sind ein "gutes Zeichen"

Pressemitteilungen, Polizei | 14.10.2013

Der Schutz der Fußballspiele der 1. und 2. Bundesliga und ihrer sportbegeisterten Fans hat in der vergangenen Saison 2012/13 bundesweit 1,75 Millionen Arbeitsstunden von Polizisten verursacht. In der Saison 2002/03 waren es noch 900.800. „Die Verdoppelung der Arbeitsstunden der Polizisten innerhalb von zehn Jahren ist nicht akzeptabel. Unser Ziel ist es, in Zukunft weniger Polizisten bei Fußballspielen einzusetzen“, erklärte Innenminister Ralf Jäger heute (14.10.) in Düsseldorf. In NRW wird die Bereitschaftspolizei zu 30 Prozent ihrer Einsatzzeit zum Schutz von Fußballspielen gebraucht.

„Weniger Verletzte und weniger Strafverfahren bei 18 Millionen Zuschauern in der vergangenen Bundesligasaison sind ein gutes Zeichen“, betonte Jäger. Diese Einschätzung belegen auch die Zahlen der Zentralen Informationsstelle für Sporteinsätze (ZIS) in Duisburg zur Saison 2012/13. Allerdings warnte der Innenminister: „Noch immer ist die Zahl der Gewalttaten und Ausschreitungen rund um die Spiele der Bundeliga zu hoch. 788 verletzte Menschen sind zu viel.“ Nach seinen Erfahrungen wolle die absolut überwiegende Mehrheit der Fußballfans ihren Verein friedlich unterstützen und die Spiele genießen. Jäger appellierte an alle Verantwortlichen, ihre Zusammenarbeit weiter zu verstärken.

Den Jahresbericht der ZIS zur Spielsaison 2012/2013 finden Sie unter

www.polizei.nrw.de in der Rubrik ‚Service’ unter Zahlen, Daten, Fakten

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