Checkliste für proliferationsrelevante Geschäfte

Wenn Sie eine oder mehrere dieser Fragen mit "Ja" beantworten, liegen Anhaltspunkte für ein proliferatonsrelevantes Geschäft vor. Das kann Arbeit und Investitionen für einen Auftrag - der letztlich nicht zur Abwicklung kommen wird - bedeuten, Reputationsverlust für Ihre Firma nach sich ziehen oder gar zu einem Verfahren gegen Ihre Person führen. Um dies zu verhindern, unterstützt Sie der Verfassungsschutz NRW gerne mit weiteren Informationen.

 

 

Ja

Nein

Der tatsächliche Endverbleib der Güter ist unklar (Plausibilitätskontrolle).

 

Der Kunde kann nicht erklären, wofür das Produkt eingesetzt werden soll

 

Der Kunde kann nicht erklären, wo das Produkt eingesetzt werden soll.

 

Der beabsichtigte Verwendungszweck weicht erheblich von der vom Hersteller vorgegebenen Produktbestimmung ab.

 

Der Kunde handelt üblicherweise mit militärischen Gütern.

 

Der auftretende Käufer verfügt nicht über das erforderliche Fachwissen.

 

Die tatsächliche Identität eines Neukunden ist nicht bekannt.

 

Zwischenhändler werden ohne erkennbaren Grund eingeschaltet.

 

Der Kunde wünscht eine außergewöhnliche Etikettierung oder Kennzeichnung bzw. Beschriftung zur Neutralisierung der Güter.

 

Angebotene Zahlungsbedingungen sind besonders günstig, so zum Beispiel Barzahlung, hohe Vorauszahlungen, ungewöhnliche Provision.

 

Der Käufer verzichtet auf Einweisung in die Handhabung.

 

Der Käufer verzichtet auf Serviceleistung.

 

Der Käufer verzichtet auf Garantie.

 

Firmenangehörige werden zu Ausbildungszwecken zur Herstellerfirma nach Deutschland geschickt, obwohl eine Einweisung vor Ort praktischer oder sinnvoller wäre.

 

Mitglieder von Besucherdelegationen werden namentlich nicht vorgestellt.

 

Zu weiteren Geschäftskontakten in Deutschland wird geschwiegen.