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Neoliberalismus

Neoliberalismus ist zunächst eine ökonomische Doktrin, die im Kern folgendes besagt: Die Verteilung von Produktionsfaktoren (Arbeit, Boden, Kapital) auf unterschiedliche Verwendungszwecke ist dann am effizientesten, wenn sie dem rationalen, von Preisen geleiteten Kalkül der Marktteilnehmer folgt. Dies setzt voraus, dass sich die Preise unverzerrt von "äußeren Eingriffen" unter den Bedingungen des freien Wettbewerbs bilden. Aufgabe des Staates ist es, die Bedingungen des freien Wettbewerbs zu garantieren.