Verfassungsschutz

1996 - Der Verfassungsschutz NRW geht ins Internet

Seit dem 15. November 1996 präsentiert sich der Verfassungsschutz des Landes NRW als eine der ersten Verfassungsschutzbehörden Deutschlands im Internet.

Das aus heutiger Sicht auf den ersten Blick wohl eher "sparsame" Internet-Angebot umfasste schon damals viele aktuelle Themen und Informationen, die der Verfassungsschutz zu bieten hat. Darunter

  • Auskünfte über die Verfassungsschutzbehörde: Aufgaben, Personalstärke, Leitung, Kontrolle usw.
  • Eine Online-Bibliothek mit den Veröffentlichungen des Verfassungsschutzes; sie wurden in unterschiedlichen Formaten zum Download angeboten und konnten online kostenlos bestellt werden.
  • Verlinkungen zu anderen Behörden
  • Ein Online-Lexikon mit kurzen Erklärungen zu verschiedenen Stichworten rund um den Verfassungsschutz.

Das Angebot wurde von den Nutzern sehr gerne angenommen. Gleich in den ersten Tagen kamen viele Emails, die die Reichhaltigkeit des Angebots lobten.

Kampagne gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus

Auch die 1993 von den Innenministern von Bund und Ländern gegründete Kampagne gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus war Bestandteil der Homepage. Die Kampagne "FAIRSTÄNDNIS - Menschenwürde achten - gegen Fremdenhaß" sollte unter anderem Jugendliche sensibilisieren, beispielweise durch das Spiel "Dunkle Schatten". In dem Spiel hatte der Spieler Aufgaben zu bewältigen, bei denen er mit Gewalt und Fremdenfeindlichkeit konfrontiert wird. Des weiteren beinhaltete die Kampagne FAIRSTÄNDNIS-Buttons, Aufkleber und ansprechende Plakate, die man selbstverständlich – genau wie heute – kostenlos bestellen konnte.

Moderne Neugestaltung und Ausbau

Durch die beständige Erweiterung und Aktualisierung des Internet-Auftritts, beispielsweise wurde eine Suchmaschine zur Volltextrecherche eingerichtet, wurde das Angebot immer umfangreicher. Um den Internet-Auftritt des Verfassungsschutzes auch weiterhin komfortabel, übersichtlich und bedienungsfreundlich zu gestalten, wurde im Jahr 2000 eine komplette Überarbeitung vorgenommen. Bei diesem Neustart wurde nicht nur das Layout moderner, sondern natürlich auch die Technik angepasst und der Aufruf der Seiten dadurch noch schneller.

Weiteres Angebot des Verfassungsschutzes "NRWGegenRechts"

Im August 2000 startete der Verfassungsschutz NRW ein weiteres Internet-Angebot. Das Internet-Forum "NRWGegenRechts" bot eine themenspezifische Plattform für Aktionen, Ideen und Projekte gegen Rechtsextremismus und fand große Resonanz. Über 150 verlinkte Adressen von Vereinen, Initiativen, Schulen und Organisationen, demonstrierten positive Beispiele gesellschaftlichen Engagements von Bürgerinnen und Bürgern Nordrhein-Westfalens gegen Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Rassismus von Rechts.

Neue Adresse für den Internetauftritt

2001 wurde der Internetauftritt des Verfassungsschutz erneut angepasst und dem Angebot des Innenministeriums NRW angeglichen. Damit änderte sich nicht nur die Internetadresse in www.im.nrw.de/verfassungsschutz, vor allem wurde die Zugehörigkeit des Verfassungsschutzes als eine Abteilung des Innenministeriums (heute: Ministerium für Inneres und Kommunales mit der Internetadresse www.mik.nrw.de/verfassungsschutz) deutlich.

Natürlich wurde dieser Relaunch auch wieder für ein Aktualisierung und Erweiterung genutzt. Ein virtuelles Handbuch führt durch die Themen des Verfassungsschutzes und klärt über verfassungsfeindliche Bestrebungen auf. Der interessiert Bürger kann alles über Rechts-, Links- oder Ausländerextremismus, über Islamismus, Spionageabwehr, Geheimschutz und die Behörde selbst erfahren. Fachaufsätze stehen zum Herunterladen bereit, alle Publikationen, die der Verfassungsschutz zu bieten hat, können online und kostenlos bestellt werden, fast genau so wie schon im Jahr 1996.

Die Internet-Seiten für die Zeitreise durch das Verfassungsschutzangebot von 1996 stehen nur noch auszugsweise zur Verfügung. Die Verlinkungen in den Seiten sind aktualisiert beziehungsweise entfernt worden.

Hier können Sie sich die Homepage ansehen>>