Verfassungsschutz

Zusammenschlüsse innerhalb der Partei DIE LINKE

Sitz/Verbreitung

»Antikapitalistische Linke (AKL)«
Sitz: Berlin
marx21
Sitz: Berlin; Unterstützergruppe in Nordrhein-Westfalen: Duisburg
Kommunistische Plattform (KPF)
Sitz: Berlin
Linksjugend ['solid]
Bundesverband: Berlin
Landesverband: Düsseldorf und Essen

Gründung/Bestehen seit

»Antikapitalistische Linke (AKL)«: 2006
marx21: 2007
Kommunistische Plattform (KPF): 1995
Linksjugend ['solid]: 1999

Mitgliederzahl

»Antikapitalistische Linke (AKL)«: Bund: circa 840 
marx21: nicht bekannt;
Kommunistische Plattform (KPF): circa 1.200
Linksjugend ['solid]: Bund: 3.150 aktiv / über 10.000 passiv

Grund der Beobachtung / Verfassungsfeindlichkeit

Der überwiegende Teil der Mitglieder der Partei DIE LINKE und wesentliche Teile der politischen Forderungen sind nicht als extremistisch anzusehen. Die Partei DIE LINKE lässt allerdings innerparteilich Zusammenschlüsse zu und fördert diese teilweise sogar, bei denen entweder Anhaltspunkte für eine linksextremistische Bestrebung vorliegen oder zumindest den Verdacht begründen. Der Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen beobachtet daher nicht die Partei DIE LINKE als Ganzes, sondern nur die linksextremistischen beziehungsweise die im Verdacht einer linksextremistischen Bestrebung stehenden Zusammenschlüsse in der Partei DIE LINKE. Dies sind die »Antikapitalistische Linke (AKL)«, das trotzkistische Netzwerk marx 21, die Kommunistische Plattform (KPF) und die Linksjugend ['solid].

Die Namen und Bezeichnungen von Organisationen, Bestrebungen und Tätigkeiten, bei denen zumindest gewichtige Anhaltspunkte für den Verdacht für die in § 3 Abs. 1 VSG NRW beschriebenen Merkmale vorliegen, sind zwischen den Zeichen » und « eingefasst.
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