Verfassungsschutz

Newsletter Abwehr von Wirtschaftsspionage 4. August 2009

Wirtschaftsspionage | 04.08.2009

Sehr geehrte Interessentinnen und Interessenten,

mit unserem Newsletter möchten wir Ihnen wieder Informationen rund um das Thema Wirtschaftsspionage zur Verfügung stellen. Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen bei Presseartikeln und Websites zum Teil nur die Fundstellen mit den entsprechenden Links anbieten.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Referat Spionageabwehr

Innenministerium NRW – Verfassungsschutz

 

Überarbeitetes Merkblatt zu den Embargomaßnahmen zur Terrorismusbekämpfung

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hat das Merkblatt zu den Embargomaßnahmen zur Terrorismusbekämpfung aktualisiert. Es ist über die u.g. URL abrufbar.

www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/arbeitshilfen/merkblaetter/merkblatt_ebt.pdf

 

Innenministerium: Milliarden-Schaden durch Wirtschaftsspionage

Düsseldorf - Deutsche Unternehmen werden im internationalen Vergleich besonders häufig ausspioniert. \"Immerhin jeder fünfte Betrieb in Deutschland verfügt über international wettbewerbsfähige Produkte oder Dienstleistungen und ist damit ein potentielles Opfer\", warnte Innenminister Dr. Ingo Wolf anlässlich des 2. Wirt-schaftsschutztages im Innenministerium in Düsseldorf. Dabei werde der Know-how-Abfluss von den Unternehmen oft gar nicht bemerkt.

Die Dunkelziffer ist nach Ansicht aller Fachleute hoch. \"Ideen, Know-how, Forschung, Entwicklung und Produkte sind die Substanz eines jeden Unternehmens\", betonte der Innenminister. Von Wirtschaftsspionage werden besonders Branchenführer und Firmen mit herausragendem Know-how bedroht. Als \"attraktive Ausforschungsziele\" gelten Schlüsselsparten wie Maschinenanlagebau, Energie und Rüstung, aber auch Entwicklungsabteilungen von Pharma- und Softwarefirmen sowie der Verkehrssektor.

\"Die Angreifer verursachen zum Teil Existenz bedrohende Schäden\", sagte der Innenminister. Allein der deutsche Zoll beschlagnahmte 2008 Plagiate im Wert von fast 436 Millionen Euro. Durch die Zollbeamten der europäischen Mitgliedstaaten sind 2007 fast 79 Millionen gefälschte Warenartikel sichergestellt worden. \"Experten schätzen den Plagiat-Schaden für Hersteller in Deutschland auf jährlich 30 Milliarden Euro\", sagte Wolf.

www.presseportal.de/polizeipresse/pm/56636/1375103/innenministerium_des_landes_nordrhein_westfalen

Speichersticks werden zu gefährlichen Virenschleudern

Der Bund warnt vor der Gefahr, die von USB-Speichersticks ausgeht. Immer öfter verbreiten Kriminelle so Computerviren. Erste Organisationen haben bereits Verbote ausgesprochen. Die französische Luftwaffe war betroffen, die britische Marine ebenso. Und die US-Armee hat als erste Organisation rigorose Maßnahmen ergriffen: Sie hat die Nutzung von portablen Speichermedien schlichtweg untersagt. USB-Sticks werden immer öfter missbraucht, um Computerschädlinge zu verbreiten. In den meis-ten Fällen genügt es, einen infizierten USB-Stick an den Computer anzuschließen, damit sich Letzterer ansteckt. Der Schädling greift automatisch auf den Rechner über.

Laut den Virenjägern der amerikanischen Firma Symantec wurden letztes Jahr 65 Prozent aller Computerschädlinge auf diese Art verbreitet, doppelt so viele wie 2007. Besonders gemein: Es kommt immer wieder vor, dass die mobilen Speicher bereits ab Fabrik verseucht sind - selbst bei renommierten Konzernen wie HP sind solche Fälle bekannt.

bazonline.ch/digital/multimedia/Speichersticks-werden-zu-gefaehrlichen-Virenschleudern/story/13655865

Weitere Informationen zum Thema USB-Sticks - Gefahren und Umgang - finden Sie auch unter:

www.bsi.bund.de/gshb/deutsch/g/g05142.htm

www.secure-it.nrw.de/_media/pdf/infodienst/info_1_08.pdf

www.secure-it.nrw.de/presse/archiv/080228.php

IT-Sicherheit darf auch in Krisenzeiten nicht vernachlässigt werden

Gastkommentar von Axel Diekmann, Managing Director, Kaspersky Lab Central Europe

Das beherrschende Thema ist zurzeit die weltweite Wirtschaftskrise mit ihren Aus-wirkungen. Als Reaktion kürzen Firmen ihre Budgets, doch der Bereich IT-Sicherheit sollte eine Sonderrolle in den Planungen einnehmen. Die IT ist in vielen Unterneh-men ein maßgeblicher Kostenfaktor, daher müssen auch CIOs immer häufiger den Rotstift schwingen. Im Bereich IT-Security ist das gerade in Krisenzeiten für Unter-nehmen gefährlich – vielleicht sogar fahrlässig. Dennoch denken viele Firmenchefs, ihr Betrieb wäre für Hacker nicht interessant, dabei ist gerade das Gegenteil der Fall. Ungeschützte Netzwerke und PCs sind für Hacker und Wirtschaftsspione generell interessant. Und vertrauliche Daten finden sich in jedem Unternehmen. Werden diese Daten gestohlen oder zerstört, drohen unweigerlich Reputationsverlust und finan-zielle Einbußen.

www.dowjones.de/site/2009/05/itsicherheit-darf-auch-in-krisenzeiten-nicht-vernachl%C3%A4ssigt-werden.html

Secure-IT Broschüre

Die Broschüre „Mitarbeiter sensibilisieren für IT-Sicherheit und Datenschutz” erhalten Sie hier als PDF zum Download:

www.secure-it.nrw.de/material/sensi.php

 

Änderungen im Außenwirtschaftsrecht

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) veröffentlichte am 29.07 und 30.07 diverse Änderungen der Exportbestimmungen. Sie sind über die u.g. URL abrufbar. (Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle)

www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/

Scientology

Deutsche Firmen werden von Scientology unterwandert. Experten sagen, es handle sich um Einzelfälle, weil man sich in Deutschland des Problems sehr bewusst sei. Wen es als Angestellten trifft, der hat trotzdem wenig zu lachen.

www.derwesten.de/nachrichten/wr/westfalen/2009/4/2/news-116128971/detail.html

 

Scientology-Experte Dirk Ritter-Dausend vom Innenministerium Nordrhein-Westfalen nennt weitere Anzeichen für Scientology-Aktivitäten in einer Firma.

www.derwesten.de/nachrichten/wr/westfalen/2009/4/2/news-116131489/detail.html

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