Gemeinde- und Kreisbezeichnungen

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Gemeinden, Städte und Kreise in Nordrhein-Westfalen können zusätzlich zu ihrem Namen eine amtliche Bezeichnung führen, mit der sie auf ihre Geschichte oder heutige Bedeutung hinweisen. Diese Möglichkeit wurde im Oktober 2011 durch eine Änderung der Gemeindeordnung und der Kreisordnung geschaffen.

 

Räte und Kreistage müssen mit einer Mehrheit von drei Vierteln der Mitglieder die Bezeichnung bestimmen. Mit der Genehmigung durch das Ministerium für Inneres und Kommunales gilt die amtliche Bezeichnung als offizieller Zusatz zum Namen. Die neue Zusatzbezeichnung muss in der Hauptsatzung vermerkt und im offiziellen Schriftverkehr genutzt werden. Sie darf auch auf Ortseingangsschildern verwendet werden. Nicht erforderlich ist dagegen, Pass- und Ausweisdokumente zu ändern. Hier reicht die Angabe der ausstellenden Behörde.

 

Weitere Hinweise enthält ein Informationsblatt des Ministeriums.

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