Wahlgebiete bei den Kommunalwahlen

Wahlgebiete sind die Gebiete der Gebietskörperschaften, deren Vertretungen zu wählen sind. Für die Wahlen zu den Bezirksvertretungen in den kreisfreien Städten sind dies die Gebiete der jeweiligen Stadtbezirke. Bei den Kommunalwahlen gibt es im Land so viele Wahlgebiete, wie kommunale Vertretungen zu wählen sind.

Die Vertreterinnen und Vertreter in den Räten und Kreistagen werden je zur Hälfte direkt in den Wahlbezirken sowie aus den Reservelisten der Parteien und Wählergruppen gewählt. Der Wahlausschuss der Gemeinde oder des Kreises teilt deshalb das Wahlgebiet in so viele Wahlbezirke ein, wie Vertreterinnen und Vertreter direkt in den Wahlbezirken zu wählen sind. Die Abweichung von der durchschnittlichen Einwohnerzahl der Wahlbezirke im Wahlgebiet darf nicht mehr als 25 vom Hundert nach oben oder unten betragen.

Die Wahlbezirke sind in Stimmbezirke eingeteilt, die von den Gemeindebehörden gebildet werden. Die Stimmbezirke sollen nach den örtlichen Verhältnissen so abgegrenzt werden, dass allen Wahlberechtigten die Teilnahme an der Wahl möglichst erleichtert wird. Kein Stimmbezirk soll mehr als 2 500 Einwohner umfassen. Die Zahl der Wahlberechtigten eines Stimmbezirks darf aber nicht so gering sein, dass erkennbar wird, wie einzelne Wahlberechtigte gewählt haben.