Wahlsystem bei der Europawahl

Das Wahlsystem ist eine reine Verhältniswahl nach Listen. Die Verteilung der Sitze wird nach dem Divisorverfahren (Sainte-Lague/Schepers) berechnet.

 

Die Wählerinnen und Wähler haben jeweils eine Stimme. Sie sind bei der Wahl an die vom Bundeswahlausschuss zugelassenen Wahlvorschläge gebunden, von denen auf dem Stimmzettel neben der Bezeichnung der Wahlvorschläge die jeweils ersten zehn Bewerberinnen und Bewerber aufgeführt sind.

 

Es gibt keine Sperrklausel mehr. Die auf die Wahlvorschläge entfallenden Sitze werden in der dort festgelegten Reihenfolge besetzt. Bewerberinnen und Bewerber, die auf zwei Listen für einzelne Länder gewählt sind, bleiben auf der Liste unberücksichtigt, auf der sie an späterer Stelle benannt sind; ggf. entscheidet das Los.